Pressemitteilung an Systempresse und Reaktion

Sehr geehrte Damen und Herren,

Wir alle haben die schrecklichen Bilder vom Anschlag auf die Twin-Towers des Worldtrade Centers in New York noch vor Augen. Religiöse Fundamentalisten verwandelten Flugzeuge, Türme und Menschen in Asche und zeigten uns, dass die Moderne vor ihren reaktionären Verächtern nicht sicher ist. All dies ist weit weg von uns, so denken wir.
Es ist schon 12 Jahre her, so sagen wir. Doch der internationale Terrorismus ruht nicht.
So auch nicht bei uns in Potsdam. Der Abriss des Haus des Reisens im Jahr 2009 warf ein erstes Licht auf die Terroristen in der Mitte Potsdams. Ein Racket aus politischen und religiösen Fundamentalisten, gescharrt um den Oberbürgermeister Jakobs, plant eine Wiederholung der Geschichte. Sie wollen auch den letzten stolzen Turm, das Mercure Hotel Potsdam stürzen. Doch noch sind die Flieger nicht gestartet! Wir die Partei DIE PARTEI kämpfen dagegen.
Unser Mahnmarsch am Mittwoch den 11.09. um 18 Uhr wird uns zu den Stätten der Verschwörung leiten und eine deutliches Zeichen gegen religiösen und politischen Fundamentalismus setzen.
Ein ground zero ist genug!

Sehr geehrte Damen und Herren,

gestern am Samstag den 07.09. fand ein Ereignis von historischer Relevanz statt.
Vor der noch-Grube der Garnisionkirche gaben sich Vertreter zweier deutscher Volksparteien symbolisch die Hände und besiegelten somit das Potsdamer Abkommen zwischen APPD und der Partei DIE PARTEI. Nach dem scheitern des Deutschlandpaktes zwischen NPD und DVU soll die nun entstandene Lücke von kompetenten Kräften geschlossen werden. Auch wenn dieses Abkommen noch lokal begrenzt ist, so ist es doch wegweisend für eine Politik neuen Typs.
Der Presssprecher der Partei DIE PARTEI sagt hierzu: „Nur eine Einheitsfront der übrigen wirklich demokratischen Parteien kann Potsdam vor den irren Plänen des SPD-Regimes retten. Wer Schlösser und Kirchen wieder errichtet, aber vor dem Wiederaufbau des Ruinenbergs zurück schreckt, beweist nur eins: politische Inkompetenz.“
Der Pressesprecher der APPD fügte hinzu, dass das Bier zwar schal gewesen sei, die Stimmung allerdings der von 1933 in nichts nachstand.

WICHTIG:
Bitte Nehmen Sie zur Kenntnis, dass der Vorstand der Potsdamer Ortsgruppe der Partei DIE PARTEI gewechselt hat.
Die auf der Interntseite des Bundesverbands angegebene Vorsitzende musste den Posten schon vor geraumer Zeit räumen.
Um den Vorsitz wird derzeit gerangelt.

Demo fürs Mercure

Satire-Aktion: „Die Partei“ will morgen für den Erhalt des umstrittenen Hotelbaus demonstrieren

Innenstadt – Mit einem provokanten Aufruf wirbt die Satire-Partei „Die Partei“ dafür, dass die Potsdamer am morgigen Mittwoch gegen den Abriss des Hotel Mercure demonstrieren. Das gewählte Motto verweist dabei auf die Terroranschläge des 11. September 2001 vor genau 12 Jahren: „9/11? Never Again! – Gegen die Barbarei der Reaktion!“ Damals hatten Terroristen unter anderem Flugzeuge in die zwei Türme des World Trade Centers in New York gelenkt. 3000 Menschen starben.

Auf den Plakaten zur Demonstration am Mittwoch ist nun das 2009 abgerissene Haus des Reisens, das in den oberen Stockwerken brennt, neben das Hotel Mercure montiert. Darüber schwebt ein Flugzeug, auf dem Oberbürgermeister Jann Jakobs (SPD) sitzt, auf seinem Kopf trägt er einen Turban. In dem Aufruf der Partei heißt es dazu, das ehemalige Interhotel müsse verteidigt werden. Dazu solle der „halbe Ground Zero“ am ehemaligen Haus des Reisens an der Yorckstraße als „Versöhnungszentrum gegen Extremismus, Hass, Gewaltherrschaft und das SPD-Regime“ ausgebaut werden.

Im Internet wird der Aufruf derzeit zum Beispiel in dem sozialen Netzwerk Facebook verbreitet und sorgt dort für Diskussionen. So sei es geschmacklos, die Diskussion um das Mercure mit den Anschlägen in New York zu assoziieren, heißt es von zwei Nutzern. Andere verteidigen die Aktion: Satire dürfe Grenzen überschreiten.

In ihrem Aufruf spannt „Die Partei“ den Bogen weiter: Generell sei Potsdam in Gefahr, heißt es da. „Terroristen, bekannt aus Film und Journal, sind in die Mitte unserer Stadt vorgedrungen.“ Gemeint sind etwa Altbischof Wolfgang Huber, der den Wiederaufbau der Garnisonkirche vorantreibt – oder der „Multi-Zillionär“ Hasso Plattner. Diesen Herren seien Gebäude wie das Mercure, „welche von der Schaffenskraft des modernen Menschen künden“, ein Dorn im Auge, heißt es weiter. Wie berichtet wird in der Stadtpolitik derzeit diskutiert, ob und wie das Mercure – möglicherweise finanziert mit öffentlichen Geldern – abgerissen werden kann.

Verfasst hat den Aufruf der Potsdamer Kreisverband der „Partei“, die Demonstration soll nach Polizeiangaben gegen 18 Uhr am Platz der Einheit beginnen. In der Potsdamer Ortsgruppe sind nach PNN-Informationen inzwischen auch bekannte Aktivisten der linken Szene in Potsdam engagiert, die schon seit Jahren gegen die aktuelle Stadtentwicklung protestieren. Der Bundesvorsitzende der „Partei“, der Satiriker Martin Sonneborn, sagte den PNN, er werde zur Aktion der Potsdamer nicht kommen können – die Bundespartei habe am Mittwoch bereits eine Aktion am Brandenburger Tor in Berlin geplant. HK

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